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Nachgefragt bei... Alexander Kaffenberger

1. Die Welt hört Ihnen zehn Sekunden lang zu. Wirklich die ganze Welt. Sprachprobleme gibt es keine. Was sagen Sie?

Wozu sind Kriege da? Es gibt doch so schon mehr als genug Ärger und Elend. Lasst mal alle euren Neid und euren Geiz beiseite! Denkt doch einfach mal an den letzten Sonnenauf- und Sonnenuntergang! War das nicht wunderschön?! Und ihr musstet gar nicht dafür kämpfen, sie waren einfach da. Ups! Zehn Sekunden schon sind schon um?! Kann ich noch zehn bekommen?

2. Das Wichtigste, das mir meine Eltern. mit auf meinen Lebensweg gegeben haben, ist...

Eine gute Portion Durchsetzungsvermögen; auf gut Deutsch: “En ordentliche Dickkopp!”

3. Womit machen Sie sich selbst eine Freude?

Ein schöner Ausblick, ein gutes Essen und viel Zeit zum Träumen.

4. Ein unerfüllter Lebenstraum?

Ein Anwesen in den Bergen der Toskana, in Meeresnähe. Dort ein Theaterzentrum zur Förderung begabter und interessierter Menschen.

5. In Deutschland wird zu viel...

Gejammert, gejammert, gejammert und die Schuld immer auf den Staat, die Anderen oder sonst wen geschoben. Viele wollen „Alles” ohne eigenes Dazutun auf der goldenen Platte serviert bekommen.

6. In Deutschland wird zu wenig...

Feingefühl gespürt. Naturerleben wahrgenommen. Wirklich zugehört!

7. Ihre Helden der Gegenwart?

Die Feuerwehrleute von New York, alle Rettungsdienste und die Menschen, die Mutter Theresas und Albert Schweitzers Lebenswerk fortsetzen.

8. Ein Tag, den Sie gerne noch einmal erleben möchten?

Frieden im Heiligen Land und überall.

9. Was macht Sie sprachlos?

Intrigenspinnereien. Sobald etwas offensichtlich falsch läuft geht meine Sprache in einem bekannten ziemlich lauten Ton erst so richtig los. Aber diese Kabale im Background, mit einer feinen Fassade nach vorne kann ich nicht nachvollziehen.

10. Welchen Prominenten (tot oder noch lebend) würden Sie gerne kennen lernen?

Georg Büchner, Albert Schweitzer, Rudi Dutschke

11. Was ist die wichtigste technische Erfindung für Sie?

Das Feuer und die Elektrizität.

12. Und was die unnützeste technische Erfindung?

Ein Tamagocchi

13. Ihre bisher größte Lebensleistung?

Meinem Traum vom Leben mit und von dem Theater Raum zu geben.

14. Politik ist für mich...

Nichts Abstraktes. Jedes Wort, jede Handlung ist stets Politik. Was wir mit uns machen lassen, aber viel mehr was wir selbst täglich tun. Wir sind Wesen in der Gesellschaft, und wir haben Verantwortung.

15. Kanzler für einen Tag. Was ändern Sie?

Mautgebühren nach französischen und italienischen Modellen, Steuererklärungen wie in der Schweiz und Kulturförderung wie in Frankreich.

16. Auf welche Person würden Sie gerne den Nachruf verfassen?

Blöde Frage. Ein Nachruf ist eine Ehre und die ich zurzeit ehre, wünsche ich mir lebendig. Ein Nachruf wird jemandem Kraft eines Amtes oder einer Fähigkeit angetragen und ist kein Wunsch.

17. Wann haben Sie zuletzt geweint und weshalb?

Nach einem rabiaten Autoeinbruch im Campingbus in der Normandie.

18. In welcher Zeit würden Sie gerne leben?

Im Hier und Jetzt. Andere Epochen besuche ich gerne durch Literatur und Dokumente der Zeiten. Die eigene Phantasie und das notwendige Gespür für die Inhalte macht zum zeitlosen Wesen.

19. Ihr liebstes Spielzeug im Alltag?

Das Internet. Einfach eine großartige, unfassbare Vielfalt von Informationen.

20. Wonach sind Sie süchtig?

Einfache, aber gut verarbeitete regionale Speisen; überall.

21. Ihre größte Stärke?

Mut zur Wahrheit.

22. Ihre größte Schwäche?

Mut zur Wahrheit.

23. Was wird an Ihnen unterschätzt?

Das Potential, das noch kommt, wenn ich erst richtig loslege.

24. Der größte Irrtum der Menschheit ist...

Geld macht glücklich.

25. Ihre Vorstellung vom Glück?

Lest doch einfach mal die vorhergegangenen Antworten! Ansonsten kein Kommentar!

Mehr über den Odenwälder Theatermacher Alexander kaffenberger

 

     

 

  
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