Centralstation Darmstadt
der kulturelle Mittelpunkt der Heinerstadt
Kultur
in ihrer ganzen Vielfalt, ob Rock, Klassik, Theater, Kleinkunst,
Ballett, Kinderveranstaltungen, Lesungen, Ausstellung oder Vorträge
sowie Gastronomie unter einem Dach zu vereinen – das war vor
sechs Jahren die Intention von Michael Bode-Böckenhauer und
Alexander Marschall, als sie die Darmstädter Centralstation
in ihre Regie übernahmen. Seitdem steht das historische Bauwerk
im Herzen der Heinerstadt für ein abwechslungsreiches, interessantes
Kulturprogramm und ist im südhessischen Raum bestens dafür
bekannt.
Begonnen hat diese Kulturgeschichte im Frühjahr 1999: Am 25.
März stand die ehemalige „Centralstation für elektrische
Beleuchtung“ - zuletzt Heag-Halle genannt - wieder unter Strom
und die Centralstation startete als Kultureinrichtung ihr Programm.
Das historische Gebäude war zu diesem Zeitpunkt schon über
hundert Jahre alt und ehemals das erste Elektrizitätswerk in
Darmstadt. Es wurde 1888/89 in Darmstadt errichtet und nannte sich „Centralstation
für elektrische Beleuchtung“. Das gegenwärtige äußere
Erscheinungsbild der alten Halle entspricht noch immer dem Aussehen
der um 1905 erweiterten Centralstation und steht unter Denkmalschutz.
1920/21 wurde die Stromerzeugung in der Darmstädter Innenstadt
eingestellt, die
Halle
wurde in den folgenden Jahren von der Heag, damals noch Hessische
Eisenbahn-Aktiengesellschaft, als Schaltwarte genutzt. Seit 1976
stand die Halle leer. Nach langwierigen und unterschiedlichsten Planungen
entschied der Magistrat der Stadt Darmstadt, die Halle als kulturellen
Veranstaltungsort zu nutzen und zu diesem Zweck die Leitung des kulturellen
Betriebes an Alexander Marschall und Michael Bode vergeben.
Die neue Namengebung nimmt nicht nur auf die Ursprünge des Gebäudes
Bezug, sondern steht auch äußerst passend für einen
vielfältigen, kulturellen Veranstaltungsbetrieb mitten in der
Darmstädter Innenstadt. Zudem vermittelt der international verständliche
Name etwas vom Ambiente des historischen Gebäudes, von dem auch
im Innern so viel wie möglich erhalten blieb. Was 1889 mit der
elektrischen Beleuchtung des Hoftheaters durch die „Centralstation
für elektrische Beleuchtung“ als Beitrag zum kulturellen
Leben in der Heinerstadt begann, fand 1999 seine Fortführung
mit der heutigen Centralstation – eine Station für Klang,
Raum und Traum.
Für die kulturellen Veranstaltungen stehen zwei Räume zur
Verfügung: Die unbestuhlte Halle fasst 1200 Besucher und wird über
wiegend für Rockkonzerte genutzt. Der bestuhlte Saal bietet
Platz für 400 Gäste und dort stehen Klassik, Lesungen,
Kleinkunst und ähnliches auf dem Programm. Beide Räume
dienen dem ganztägig geöffneten gastronomischen Betrieb
im Haus. An rund zwanzig Abenden pro Monat wird in der Centralstation
Kultur geboten, und inzwischen gibt es auch „Auswärtsspiele“.
Wenn die Kapazität der Halle nicht ausreicht, veranstaltet die
Centralstation – in Kooperation mit anderen Kulturveranstaltern
in Rhein-Main – auch Konzerte in der Mainzer Phoenixhalle.
Eine enge Zusammenarbeit hat nun auch mit dem „603qm“ (ehemals
Stoeferlehalle) ihren Anfang genommen. (psi)
Informationen zum aktuellen Programm
sind im Internet abrufbar.
Centralstation, Im Carree, Darmstadt, Tel. 06151 80 94 60 Fax: 06151
80 94 80, Tickethotline: 06151 3 66 88 99, Fax: 06151 80 94 80, cs@centralticket.de, www.centralticket.de oder www.centralstation-darmstadt.de
